Thema: Geldanlage

Vermögensaufbau,
der strukturiert wächst —
nicht zufällig.

Geld anlegen ist keine Glaubensfrage. Es ist Mathematik plus Diszipliniertheit. Wir bauen mit dir eine Anlage­strategie, die zu deinem Leben passt — breit gestreut, steueroptimiert, ohne heiße Tipps oder Produkt-Provisionen.

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Endvermögen bei 35 Jahren Sparzeit vs. 15 Jahre
~ 8%
historische Welt-Aktien-Rendite p.a. (real)
Erstgespräch
Realitäts-Check

Drei Anlage-Mythen,
die Rendite kosten.

Beim Vermögensaufbau hört man die wildesten Theorien — auf YouTube, in Whatsapp-Gruppen, bei der Hausbank. Drei davon kosten dich am meisten Rendite, wenn du ihnen folgst.

01

„Erst sparen, wenn ich mehr verdiene."

Vermögensaufbau ist 90 % Zeit und 10 % Beitrag. 50 €/Monat ab dem 25. Lebensjahr ergeben mit 65 mehr als 200 €/Monat ab dem 40. Das ist nicht Diszipliniertheit — das ist Zinseszins-Mathematik.

02

„Ich warte, bis die Kurse fallen."

Markttiming funktioniert statistisch nicht — auch nicht bei Profis. Wer 1990–2024 die 10 besten Börsentage verpasst hat, halbierte seine Rendite. Wer alle Börsentage mitgenommen hat: voller Gewinn. Im Markt sein schlägt den perfekten Einstieg.

03

„Aktiv gemanagte Fonds sind besser."

80–90 % aller aktiv gemanagten Fonds schlagen ihren Index über 15 Jahre nicht. Dafür kosten sie 1,5–2 % Verwaltung pro Jahr — über 30 Jahre frisst das ein Drittel des Endvermögens. Passive ETFs gewinnen fast immer.

Die Anlage-Pyramide

Erst das Fundament,
dann die Hebel.

Bevor wir über ETFs sprechen, müssen drei Dinge stehen: Notgroschen, Existenzschutz, Schulden­situation. Erst danach beginnt der eigentliche Vermögensaufbau.

1

Notgroschen: 3–6 Monatsausgaben auf einem separaten Tagesgeldkonto. Nicht im Depot, nicht in ETFs — sondern jederzeit verfügbar.

2

Existenzschutz: BU, Haftpflicht, Krankenversicherung müssen passen — sonst gefährdet ein Schadens­fall den ganzen Aufbau.

3

Schulden tilgen: Konsum­schulden über 4 % p.a. tilgen vor Anlage. Bei Hypothek mit niedrigem Zins: parallel investieren oft sinnvoller.

4

ETF-Welt-Portfolio: Das Fundament des Vermögensaufbaus — MSCI World oder All-World, breit gestreut, niedrige Kosten.

5

Ergänzung mit Sachwerten: Gold, Immobilien, ggf. Edelmetalle als Inflations- und Krisenschutz. Aber: nicht der Kern, sondern Stabilisator.

6

Steuer-Optimierung: Freistellungsauftrag, Depot-Aufteilung, Verluste verrechnen — kleine Hebel mit großem Effekt über Jahre.

Was wir analysieren denk
voraus»
Unser Anlage-Prozess

Wie wir Vermögensaufbau
strategisch aufbauen.

Wir verkaufen keine Produkte und keine „heißen Tipps". Wir bauen Strukturen, die über Jahrzehnte tragen. Im Erstgespräch klären wir, wo du heute stehst und welche Schritte konkret sinnvoll sind.

  • 01Status-Bestimmung VermögenWas ist da, was ist Risiko-Kapital, was ist Notgroschen — eine klare Aufstellung als Basis.
  • 02Risikoprofil & AnlagehorizontWie viel Schwankung erträgst du wirklich? Wie lang willst du investieren? Daraus folgt die Asset-Allokation.
  • 03ETF-/Fonds-AuswahlWelche konkreten ETFs sinnvoll sind, in welcher Gewichtung, bei welchem Broker. Wir empfehlen keinen — wir argumentieren.
  • 04Bestehende Anlagen prüfenAlte Fondssparpläne, Lebens­versicherungen, Riester-Depots — behalten, beitragsfrei stellen oder konvertieren? Wir rechnen es durch.
  • 05Steuer-Strategie über LebensphasenFreistellungsauftrag aufteilen, Verluste optimal verrechnen, Depot-Übertrag clever timen.
Konkret durchgerechnet

Marcs ETF-Strategie —
Zinseszins, brutal sichtbar.

Dieselbe Sparrate, derselbe ETF, dasselbe Ziel — einmal mit Start mit 30, einmal mit 50. Der Unterschied ist nicht hübsch.

M
Marc, 30 Jahre
Angestellter · 300 € monatlich verfügbar · will Vermögen bis 65 aufbauen
  • Investment-Vehikel MSCI World ETF (passiv, breit gestreut)
  • Historische Durchschnittsrendite ~ 7 % p. a. real
  • Monatliche Sparrate 300 €
  • Szenario A: Start mit 30, 35 Jahre Laufzeit
  • Eingezahlt insgesamt 126.000 €
  • Endvermögen mit 65 ~ 510.000 €
  • Davon Zinseszins-Effekt ~ 384.000 €
  • Szenario B: Start mit 50, 15 Jahre Laufzeit
  • Eingezahlt insgesamt 54.000 €
  • Endvermögen mit 65 ~ 98.000 €
20 Jahre Unterschied = 412.000 € Differenz. Bei gleicher monatlicher Sparrate, gleichem ETF, gleichem Ziel. Das ist nicht „nett extra". Das ist der gesamte Sinn von Vermögensaufbau über Zeit.

Berechnung basiert auf historischen Durchschnittsrenditen des MSCI World (1970–2024). Vergangene Renditen sind keine Garantie für zukünftige Erträge. Die Modellrechnung berücksichtigt keine Steuern (Vorabpauschale, Veräußerungsgewinn) — diese würden das Endvermögen leicht reduzieren.

Häufige Fragen

Was Menschen
uns zur Geldanlage fragen.

Die typischen Fragen aus unseren Erstgesprächen — kompakt beantwortet.

Lohnt sich ein ETF-Sparplan in 2026 noch?+
Ja. ETF-Sparpläne bleiben für langfristigen Vermögensaufbau eines der effizientesten Instrumente — breit gestreut, niedrige Kosten, steuerlich klar geregelt. Entscheidend ist die Auswahl: passive Welt-ETFs wie MSCI World oder All-World statt teurer Themen-ETFs. Bei 10+ Jahren Anlagehorizont ist Markttiming irrelevant.
Wie viel Geld sollte ich monatlich anlegen?+
Faustregel: 10–20 % des Nettoeinkommens, sobald ein Notgroschen von 3–6 Monatsausgaben aufgebaut ist. Aber: jede Sparrate hilft. 50 €/Monat über 30 Jahre bei 6 % p. a. werden zu ~ 50.000 €. Wichtiger als die Höhe ist Konstanz und der frühe Start.
Soll ich thesaurierende oder ausschüttende ETFs wählen?+
Während der Ansparphase: thesaurierende ETFs (Erträge werden automatisch reinvestiert, einfache Handhabung). In der Rentenphase: ausschüttende ETFs (regelmäßiges Einkommen). Beides ist steuerlich seit 2018 weitgehend gleich behandelt — die Vorabpauschale gleicht den Unterschied aus.
Was ist die Vorabpauschale bei ETFs?+
Die Vorabpauschale ist eine fiktive Mindest-Besteuerung bei thesaurierenden Fonds. Sie wird einmal jährlich erhoben und auf die spätere Veräußerungs-Steuer angerechnet, sodass keine doppelte Besteuerung entsteht. Der Freistellungsauftrag (1.000 € pro Person) deckt sie bei moderaten Depotgrößen oft komplett ab.
Brauche ich einen Notgroschen bevor ich in ETFs investiere?+
Ja, zwingend. Empfehlung: 3–6 Monatsausgaben auf einem Tagesgeldkonto, separat vom Investment. Damit du im Notfall (Auto kaputt, Job-Lücke, größere Anschaffung) nicht aus deinen ETFs verkaufen musst — gerade dann meist im schlechten Marktmoment. Der Notgroschen ist die Bedingung für ruhig investieren.
ETF-Sparplan oder Einmalanlage — was ist besser?+
Mathematisch: bei langem Anlagehorizont (10+ Jahre) ist die Einmalanlage im Schnitt rentabler, da das Geld vom ersten Tag voll im Markt arbeitet. Psychologisch: ein Sparplan ist oft sinnvoller, weil er Disziplin schafft und bei Markteinbrüchen günstigere Anteile kauft (Cost Averaging). Bei größeren Einmal-Beträgen praktikabler Mittelweg: über 6–12 Monate gestaffelt einsteigen.
Themen im Detail

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Konkret aufbereitete Anlage-Themen mit Beispielrechnungen und Strategien — direkt nutzbar für deine Situation.

Anlage-Strategie

Bring Struktur in deinen
Vermögensaufbau.

45–60 Minuten Erstgespräch. Wir klären, wo du stehst und welche nächsten Schritte konkret sinnvoll sind. Schriftliche Strategie, ohne Provisionsdruck.