Für Lehrer & Beamte

Pension ist Pflicht.
Vorsorge ist Privatsache.

Als Beamter spielst du nach eigenen Regeln — Pension, Beihilfe, Dienstunfähigkeit. Aber genau hier passieren die teuersten Beratungsfehler: Standard-Tarife, die für Angestellte gebaut wurden, greifen bei dir nicht richtig.

~ 55%
Pensionsanspruch netto bei vielen Beamten
3 von 4
BU-Tarife mit lückenhafter DU-Klausel
Erstgespräch
Realitäts-Check

Drei Annahmen,
die viele Beamte teuer bezahlen.

Wir hören diese Sätze in fast jeder Erstberatung mit Lehrern und Beamten. Sie klingen plausibel — und sind doch der häufigste Grund für lückenhafte Absicherung.

01

„Die Pension reicht mir."

Auf dem Papier 71,75 % — in der Realität oft deutlich weniger. Teilzeitjahre, Elternzeit, spätere Verbeamtung, Inflation. Was am Ende ankommt, weiß kaum jemand exakt.

02

„Als Beamter brauche ich keine BU."

Stimmt nur, wenn dein Vertrag eine echte Dienstunfähigkeits-Klausel enthält. Bei vielen Tarifen muss man im Schadensfall erst beweisen, dass man gar nichts mehr kann — nicht nur seinen Beruf.

03

„PKV ist PKV."

Beihilfe variiert je nach Bundesland, Familienstand und Besoldungsgruppe. Wer den falschen Resttarif wählt, zahlt jahrelang zu viel — oder steht im Ernstfall ohne Leistung da.

Sechs Fragen

Stell sie dir
vor dem Gespräch.

Wenn du auch nur bei einer Frage zögerst, lohnt sich eine ehrliche Standortbestimmung.

?

Weißt du, wie hoch deine Pension netto wirklich sein wird — inkl. Steuer auf Pension und Krankenversicherung?

?

Enthält dein BU-Vertrag eine echte DU-Klausel für deine Dienstart — oder eine schwammige Standard-Formulierung?

?

Ist deine PKV beihilfekonform zu deiner aktuellen Besoldungsgruppe und deinem Bundesland?

?

Hast du eine private Vorsorge, die mit deiner Besoldungserhöhung automatisch wächst?

?

Sind Elternzeit, Teilzeit oder Sabbatical in deiner Pensionsplanung berücksichtigt?

?

Was passiert, wenn du vor der Pensionierung dienstunfähig wirst — und nicht erst kurz davor?

Was wir prüfen denk
voraus»
Im Erstgespräch

Was wir konkret
für dich durchgehen.

Bring einfach mit, was du hast: Besoldungsbescheid, bestehende Versicherungen, evtl. Renteninformation aus Vor-Beamtenzeiten. Wir machen daraus eine schriftliche Bestandsaufnahme — auch wenn du am Ende nichts ändern willst.

  • 01Pensionsprognose mit Worst-Case-SzenarioWie viel kommt netto an — inklusive Steuer, KV-Beitrag, Inflation. Auch bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit.
  • 02BU-Check mit DU-Klausel-VergleichWir lesen deinen Bedingungswerk-Auszug — und sagen dir, ob im Ernstfall wirklich gezahlt wird.
  • 03PKV-Optimierung & Beihilfe-AuditBeitragshöhe, Selbstbehalt, Zusatzbausteine, Tarifwechsel-Option nach §204 VVG.
  • 04Private Altersvorsorge ergänzendWelche Säule wann sinnvoll ist — Rürup, ETF-Depot, Wohnimmobilie, Sachwerte.
  • 05Haftpflicht- & Sachschutz-CheckDiensthaftpflicht, Privathaftpflicht, Hausrat — Lücken und Doppelungen aufdecken.
Konkretes Beispiel

Maria, 32, A12 in Bayern —
was wir konkret für sie machen.

Ein echtes Beispiel aus dem Beratungs-Alltag: verbeamtete Lehrerin, 2 Kinder, will wissen wie hoch ihre Pensionslücke wirklich ist und welcher PKV-Tarif passt.

M
Maria, 32 Jahre
Verbeamtete Lehrerin (A12) · Bayern · verheiratet, 2 Kinder · Aktuelles Brutto: 4.700 €/Monat
  • Aktuelles Nettoeinkommen (Steuerklasse IV) ~ 3.250 €
  • Pensionsanspruch laut Tabelle (71,75 % Brutto) ~ 3.400 € brutto
  • Real-Pension nach Steuern & KV-Beitrag im Ruhestand ~ 2.000 € netto
  • Pensionslücke gegenüber aktivem Netto ~ 38 % (1.250 €/Monat)
  • Beihilfe-Anspruch Bayern (Beamtin + 2 Kinder) 70 % Beihilfesatz
  • Beihilfekonformer PKV-Tarif (30 % Restkosten) ~ 280 €/Monat
  • Vergleich: Vollversicherung in GKV (mit Familienzuschlag) ~ 700 €/Monat
Maria spart durch beihilfekonformen Tarif ~ 5.000 €/Jahr. Ihre 38 % Pensionslücke schließt sie mit ~ 190 €/Monat private Vorsorge — Rürup-optimiert für ihren Spitzensteuersatz. Beamten-Strategie ist nicht „weniger Vorsorge", sondern andere Vorsorge.

Beihilfesätze variieren je nach Bundesland und Familienstand. Pensionsprognosen basieren auf aktueller Besoldungstabelle. Genaue Berechnung machen wir mit deinen konkreten Daten im Erstgespräch.

Häufige Fragen

Was Lehrer & Beamte
uns oft fragen.

Die typischen Fragen aus unseren Erstgesprächen mit Beamten. Falls deine nicht dabei ist: schreib uns kurz, wir antworten persönlich.

Brauche ich als Beamter überhaupt eine BU?+
Ja — aber nur mit echter Dienstunfähigkeits-Klausel. Beamte sind über die DU abgesichert, jedoch zahlt nur ein BU-Tarif mit voll­wertiger DU-Klausel zuverlässig, wenn du nicht mehr dienstfähig bist. Standard-BU-Tarife enthalten oft Lücken bei Beamten. Eine Prüfung im Detail ist Pflicht.
Was kostet die PKV als Beamter?+
Ein beihilfekonformer Tarif kostet je nach Alter, Gesundheitszustand und Bundesland zwischen 180 € und 400 € monatlich. Deutlich weniger als eine GKV-Mitgliedschaft mit Familienzuschlag. Im Alter steigt der Beitrag — mit Beitragsentlastungstarif lässt er sich aber im Rentenalter gezielt senken.
Brauche ich Riester als verbeamteter Lehrer?+
Beamte haben Riester-Anspruch — und in vielen Familien-Konstellationen lohnt sich's tatsächlich (wegen Kinderzulage und steuerlicher Vorteile). Aber Riester ist nicht pauschal sinnvoll. Bei Spitzensteuersatz ist Rürup oft besser. Für die Pensionslücke kann ein ETF-Sparplan rentabler sein. Pauschal-Aussagen sind hier fast immer falsch.
Wie wirkt sich ein Bundesland-Wechsel auf meine Pension aus?+
Bei Versetzung innerhalb des Beamtenstatus laufen Pensionsansprüche normalerweise weiter. Bei freiwilligem Wechsel zwischen Bundesländern kann es zu Anwartschafts- und Wartezeit-Themen kommen. Wichtig: PKV-Beihilfe ändert sich je Bundesland — der Tarif muss ggf. angepasst werden.
Was ist der Unterschied zwischen Dienstunfähigkeit und Berufsunfähigkeit?+
Dienstunfähigkeit (DU) ist beamtenrechtlich: du kannst deinen Dienst nicht mehr leisten und wirst in den Ruhestand versetzt. Berufsunfähigkeit (BU) ist privatrechtlich und gilt für alle. Eine private BU-Versicherung mit echter DU-Klausel kombiniert beides — sie zahlt auch dann, wenn der Dienstherr dich für dienstunfähig erklärt. Pflicht-Bestandteil für jeden Beamten.
Kann ich als Beamter zurück in die GKV?+
In den meisten Fällen nein — solange du Beamter bleibst. Wechsel zurück in die GKV ist nur möglich, wenn du den Beamtenstatus aufgibst (z. B. durch Wechsel in eine sozialversicherungspflichtige Anstellung unter JAEG) und unter 55 Jahre alt bist. Bei Verbeamtung ohne PKV-Wechsel: bleibst du in der GKV — verzichtest aber auf Beihilfe-Vorteile.
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Konkret aufbereitete Spezialthemen für Lehrer und Beamte — mit Beispielrechnungen und Klausel-Checks.

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45 Minuten am Telefon oder per Video. Du bekommst eine schriftliche Standortbestimmung — auch wenn am Ende keine Empfehlung nötig ist.