Thema: Altersvorsorge

Altersvorsorge,
die rechnet
nicht hofft.

85 % der Deutschen unterschätzen ihre Rentenlücke. Wir machen sie sichtbar — und bauen mit dir eine Strategie, die alle vier Vorsorge-Säulen sinnvoll kombiniert. Ohne Provisions­druck, ohne Glaskugel.

85%
unterschätzen ihre Rentenlücke deutlich
4 Säulen
Gesetzlich, betrieblich, privat, Sachwerte
Erstgespräch
Realitäts-Check

Drei Annahmen,
die Jahrzehnte kosten.

Die typischen Fehler bei der Altersvorsorge fallen erst auf, wenn es zu spät ist. Wir erleben sie wöchentlich. Hier die teuersten — und warum sie alle drei in den meisten Fällen falsch sind.

01

„Die gesetzliche Rente reicht schon."

Sie reicht selten. Das Renten­niveau sinkt seit Jahren, die Beitrags­bemessungs­grenze verzerrt die Rechnung, und die Inflation frisst real-Werte schneller, als die Rentenpunkte wachsen. Wer auf 67 plant ohne private Säule, kalkuliert mit 35–50 % Lücke.

02

„Ich kümmere mich später drum."

Später ist mathematisch fast immer zu spät. 200 €/Monat über 35 Jahre ergeben deutlich mehr als 500 €/Monat über 15. Zinseszins ist nicht „nett extra", sondern der dominante Faktor. Jeder Monat Verzögerung wird teurer als der vorherige.

03

„Eine Lebens­versicherung reicht als Vorsorge."

Eine Kapital-Lebens­versicherung ist häufig weder das günstigste Absicherungs­produkt noch das rentabelste Sparprodukt. Eine sauber getrennte Risiko-LV plus separates Invest erreicht in der Regel mehr Rendite bei besserem Schutz.

Die vier Säulen

Altersvorsorge ist
nie ein Produkt.

Wer Altersvorsorge ernst nimmt, baut auf mehreren Säulen — jede mit eigenen Stärken, jede mit eigenen Steuer­regeln. Wir bewerten alle vier in deinem konkreten Fall.

1

Gesetzliche Rente oder Versorgungswerk: Was kommt real netto an? Wir rechnen mit deinen tatsächlichen Beitragszeiten — nicht mit Pauschalen.

2

Betriebliche Altersvorsorge: Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds — mit oder ohne Arbeitgeber­zuschuss. Wir prüfen, was sich lohnt.

3

Private staatlich geförderte Vorsorge: Riester oder Rürup — für wen lohnt sich das tatsächlich? Pauschal-Empfehlungen sind hier fast immer falsch.

4

Private freie Vorsorge: ETF-Sparplan, private Rentenversicherung, Immobilie als Altersvorsorge, Sachwerte. Flexibilität vs. Förderung — wir wägen ab.

Was wir prüfen denk
voraus»
Im Erstgespräch

So sieht eine echte
Altersvorsorge-Analyse aus.

Bring mit, was du hast: Renten­information, Versorgungswerk-Stand, bestehende Verträge, ggf. Lohn­abrechnung mit bAV-Daten. Wir machen daraus eine schriftliche Standort­bestimmung mit konkreten Zahlen — kostenlos.

  • 01Bestandsaufnahme aller SäulenWas du heute schon hast, was real ankommt — inkl. Steuern und Inflation.
  • 02Rentenlücken-Berechnung mit deinem LebensstandardNicht „70 % des letzten Einkommens" — sondern dein konkreter monatlicher Bedarf.
  • 03Strategie nach LebensphaseEin 30-Jähriger braucht andere Säulen-Gewichtung als ein 55-Jähriger — wir denken in Etappen.
  • 04Bestehende Verträge auf den PrüfstandBehalten, beitragsfrei stellen oder kündigen? Wir entscheiden anhand der Mathematik, nicht der Provision.
  • 05Steuerliche Optimierung über die Auszahlungs­phaseWas du in der Einzahlung sparst, kostet dich oft in der Auszahlung — wir rechnen beides.
Konkret durchgerechnet

Sandras Rentenlücke —
mit echten Zahlen.

Damit du nicht abstrakt diskutieren musst, hier eine reale Beispielrechnung. 35-jährige Angestellte, mittleres Einkommen, will wissen was sie heute monatlich braucht, damit sie im Ruhestand nicht kürzer treten muss.

S
Sandra, 35 Jahre
Angestellte · 4.200 € brutto/Monat · verheiratet, 1 Kind
  • Aktuelles Nettoeinkommen ~ 2.650 €
  • Prognose gesetzliche Rente mit 67 (brutto) ~ 1.450 €
  • Netto-Rente nach KV & Steuern ~ 1.100 €
  • Monatliche Rentenlücke (heutige Kaufkraft) ~ 1.550 €
  • Inflations-Effekt über 32 Jahre (2 % p. a.) −45 % Kaufkraft
  • Realer Bedarf 2058 zum Schließen der Lücke ~ 2.800 €/Monat
  • Nötige Sparrate heute (5 % Rendite, 32 Jahre) ~ 280 €/Monat
Wartet Sandra bis zum 45. Lebensjahr, steigt die nötige Sparrate auf ~ 620 €/Monat. Bis 55: ~ 1.450 €/Monat — für dasselbe Ziel. Das ist nicht Diszipliniertheit. Das ist Zinseszins-Mathematik.

Vereinfachte Modellrechnung. Annahmen: 5 % Rendite p. a. (historischer Durchschnitt Welt-Aktien-ETF), 2 % Inflation, lineare Entwicklung. In der echten Beratung rechnen wir mit deinen konkreten Daten.

Häufige Fragen

Was Menschen
uns zur Altersvorsorge fragen.

Die typischen Fragen aus unseren Erstgesprächen — kompakt beantwortet. Für deine individuelle Situation reichen 45 Minuten.

Wie hoch ist meine Rentenlücke wirklich?+
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen letztem Nettoeinkommen und zu erwartender Nettorente. Bei vielen Angestellten liegt sie bei 30–50 % des letzten Einkommens. Bei Beamten ist die Pension höher, aber selten so hoch wie viele denken. Bei Selbstständigen ohne private Vorsorge fast vollständig.
Lohnt sich Riester noch in 2026?+
Riester lohnt sich nur in spezifischen Fällen: bei Familien mit Kindern (Kinderzulage), bei Geringverdienern und in bestimmten Beamten-Konstellationen. Für viele andere ist ein ETF-Sparplan rentabler und flexibler. Eine Pauschal-Empfehlung gibt es nicht — Riester muss individuell durchgerechnet werden.
Soll ich bAV nutzen wenn der Arbeitgeber einen Zuschuss zahlt?+
Mit Arbeitgeberzuschuss von mindestens 15 % ist bAV fast immer sinnvoll. Der Steuer- und SV-Vorteil bei der Einzahlung plus der Arbeitgeberzuschuss sind in der Regel höher als der Nachteil der Krankenkassenbeiträge in der Auszahlungsphase. Ohne Arbeitgeberzuschuss ist es deutlich uninteressanter.
Reicht das Versorgungswerk als Arzt für die Rente?+
Nein, in den meisten Fällen reicht es nicht für den gewohnten Lebensstandard. Versorgungswerke zahlen typischerweise 40–60 % des durchschnittlichen Beitragseinkommens aus. Inflation, Steuern in der Auszahlungsphase und Beitragsbemessungs­grenzen schmälern den Realwert weiter. Eine ergänzende private Vorsorge ist fast immer notwendig.
Wie viel sollte ich monatlich für die Rente sparen?+
Faustregel: 10–20 % des Nettoeinkommens, beginnend so früh wie möglich. Wichtiger als die Höhe: Konstanz, breite Streuung, niedrige Kosten. Wer mit 25 startet, erreicht mit deutlich weniger Sparrate dasselbe Ergebnis wie jemand der mit 40 anfängt. Zeit ist der dominante Faktor.
Was passiert mit meiner privaten Altersvorsorge im Todesfall?+
Hängt vom Produkt ab: ETF-Depots werden vererbt (mit Freibeträgen). Private Rentenversicherungen haben eine Rentengarantiezeit oder Hinterbliebenenrente. Rürup-Verträge sind nur eingeschränkt vererbbar (nur an Ehepartner/Kinder, nur als Rente). Riester kann an Ehepartner übertragen werden. Vererbbarkeit ist ein wichtiges Kriterium — wir berücksichtigen es immer.
Themen im Detail

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Konkret aufbereitete Detail-Themen mit Beispielrechnungen — direkt nutzbar für deine Situation.

Rentenlücken-Check

Lass deine Altersvorsorge
einmal sauber durchrechnen.

45–60 Minuten am Telefon oder per Video. Du bekommst eine schriftliche Standortbestimmung mit konkreten Zahlen und Strategie — auch wenn du am Ende nichts ändern willst.