Vorsorge-Spezial

Altersvorsorge für
Selbstständige:
Ohne Arbeitgeber. Mit Steuerhebel.

Selbstständige zahlen meist nicht in die gesetzliche Rente — und haben keinen Arbeitgeber, der mitzahlt. Aber: dafür hast du Rürup mit Spitzensteuersatz-Hebel und volle ETF-Flexibilität. Wir kombinieren beides strategisch.

28.500 
absetzbare Rürup-Beiträge pro Person 2026
~ 12.800 
Steuer-Ersparnis bei Spitzensteuersatz
Erstgespräch
Realitäts-Check

Drei Vorsorge-Fehler,
die Selbstständige jährlich Geld kosten.

Selbstständige sind gut darin, ihr Geschäft zu führen — Vorsorge wird oft auf morgen verschoben. Diese drei Fehler kosten am meisten.

01

„Mein Unternehmen ist meine Altersvorsorge."

Funktioniert nur, wenn das Unternehmen verkäuflich ist. Für 80 % der Soloselbstständigen, Freelancer und kleinen GmbHs ist das nicht der Fall. Wer keine separate Rentensäule aufbaut, lebt im Ruhestand vom Bestand — und das geht selten gut aus.

02

„Ich starte mit der Vorsorge wenn das Geschäft sicher läuft."

„Sicher läuft" wird selten erreicht — und 5 Jahre Verzögerung kosten über die Karriere oft sechsstellig. Auch 200 €/Monat ab heute ist mehr als 800 €/Monat ab 45.

03

„Rürup ist doch eine Steuer­falle im Alter."

Nicht zwingend. Bei Spitzensteuersatz heute (45 %) und niedrigerem Steuersatz im Ruhestand (oft 22-30 %) ist die Differenz dein Vorteil. Plus: Beitrag wird sofort abgesetzt, Erträge bleiben in der Anwartschaft steuerfrei. Pauschal-Aussagen sind hier fast immer falsch.

Die Strategie

Wie wir Selbstständigen-Vorsorge
aufbauen.

Eine durchdachte Selbstständigen-Vorsorge nutzt mehrere Säulen gleichzeitig — jede mit eigener Funktion.

1

Rürup-Vertrag: Steueroptimierter Sockel. Sofort-Vorteil bei Spitzensteuersatz, lebenslange Rente, Hinterbliebenenschutz.

2

ETF-Sparplan im Depot: Flexible Ergänzung. Voll vererbbar, jederzeit zugänglich, breite Streuung über Welt-ETFs.

3

Notgroschen separat: 6 Monatsausgaben auf Tagesgeld. Nicht im Investment-Depot — sonst musst du in schlechten Marktphasen verkaufen.

4

GmbH-Hebel (falls vorhanden): Direktversicherung, Pensionszusage, Unterstützungs­kasse — komplex aber kraftvoll.

5

Immobilien als 3. Säule: Selbst­bewohnt oder vermietet — als Inflations­schutz und Sachwert-Komponente, nicht als Hauptsäule.

6

Hinterbliebenenschutz: Risiko-LV statt teurer Kapital-LV — getrennt von Sparen, klar kalkulierbar.

Konkret durchgerechnet

Vorsorge für einen
35-jährigen Freelancer.

Echte Strategie für einen selbstständigen IT-Berater mit Spitzensteuersatz und 30 Jahren Sparzeit bis 65.

L
Lukas, 35 Jahre
IT-Berater (Einzelunternehmer) · ~ 130.000 € Gewinn/Jahr · verheiratet, 1 Kind · Grenzsteuersatz: 42 %
  • Aktuelles Netto-Einkommen (nach Steuer) ~ 6.500 €/Monat
  • Empfohlene Sparquote (20 %) ~ 1.300 €/Monat
  • Säule 1 — Rürup: 800 €/Monat (= 9.600 €/Jahr)
  • Sofort-Steuerersparnis bei 42 % Grenzsteuer ~ 4.000 €/Jahr
  • Effektive Netto-Belastung Rürup ~ 5.600 €/Jahr (~ 470 €/Monat)
  • Endvermögen nach 30 Jahren (6 % p. a.) ~ 770.000 €
  • Säule 2 — ETF-Depot: 500 €/Monat in Welt-ETF
  • Endvermögen nach 30 Jahren (7 % p. a.) ~ 600.000 €
  • Gesamt-Endvermögen mit 65 ~ 1.370.000 €
  • Monatliches Renteneinkommen daraus (4 %-Regel) ~ 4.560 €/Monat
  • Über 30 Jahre echte Eigenleistung (nach Steuerersparnis) ~ 370.000 €
  • Davon Zinseszinseffekt ~ 1.000.000 €
Lukas zahlt netto ~ 1.030 €/Monat in seine Vorsorge — der Rest wird vom Staat über die Steuer­ersparnis getragen. Endvermögen: ~ 1,37 Mio €. Selbstständigen-Vorsorge ist kein Verzicht. Es ist clevere Mathematik.

Vereinfachte Modellrechnung. Renditen sind historische Durchschnitte (Rürup typisch 4-5 %, ETF 6-7 %). Steuersituation im Ruhestand variiert individuell — die Auszahlung von Rürup wird besteuert.

Häufige Fragen

Selbstständigen-Vorsorge —
was uns Freelancer fragen.

Die häufigsten Fragen aus unseren Vorsorge-Erstgesprächen mit Soloselbstständigen, Freelancern und GmbH-Geschäftsführern.

Wie viel Altersvorsorge brauche ich als Selbstständiger?+
Faustregel: 15-25 % deines Nettogewinns kontinuierlich investieren. Wer 30 Jahre lang konstant 800 €/Monat in einen breit gestreuten ETF zahlt (6 % p. a.), kommt auf ~ 770.000 €. Wichtig: konstant über die ganze Karriere, nicht nur in guten Jahren.
Lohnt sich Rürup für Selbstständige?+
Bei Spitzensteuersatz fast immer. 2026 sind bis zu 28.500 €/Person als Sonderausgabe absetzbar — das ergibt bei 45 % Grenzsteuer eine Sofort-Ersparnis von rund 12.800 €. Nachteil: lebenslange Rente, kein Kapitalauszahlungs-Recht. Daher meist Rürup + ETF parallel: Rürup für die Steuer, ETF für Flexibilität.
Sollte ich freiwillig in die gesetzliche Rente einzahlen?+
Meistens nein. Die gesetzliche Rente bietet eine geringe Rendite (~ 2 % p. a.) und ist nicht vererbbar. Selbstständige fahren mit Rürup + ETF-Depot fast immer besser. Ausnahme: wer kurz vor Renteneintritt steht und noch fehlende Beitragsjahre auffüllen will.
Was kann ich als GmbH-Geschäftsführer zusätzlich nutzen?+
Als geschäftsführender Gesellschafter (GGF) hast du zusätzliche Hebel: Direktversicherung, Pensionszusage, Unterstützungs­kasse. Eine Pensionszusage kann die Steuer-Bilanz der GmbH erheblich entlasten — sie ist aber komplex und braucht versicherungsmathematisches Gutachten. Wir prüfen, welche Variante für deine Konstellation passt.
Was passiert mit Rürup bei Insolvenz?+
Rürup-Verträge sind in der Anwartschaftsphase pfändungssicher — anders als ein ETF-Depot. Das ist ein zusätzliches Argument für Selbstständige mit höherem Haftungsrisiko: ein Teil des Vermögens ist auch im Insolvenzfall geschützt. Wichtig bei der Vertragsgestaltung: keine Optionen wählen, die diese Schutzwirkung aufheben.
Rürup oder Riester für Selbstständige?+
Selbstständige haben in der Regel keinen Riester-Anspruch (außer mit riesterberechtigter Ehepartnerin). Daher ist Rürup das passende staatlich geförderte Vorsorgeinstrument. Wer beides möchte: über die Ehepartnerin Riester einbinden, eigener Vertrag aber Rürup.
Vorsorge-Strategie

Bau deine Selbstständigen-Vorsorge
steueroptimiert auf.

60 Minuten Erstgespräch. Wir analysieren deine Steuersituation, kalkulieren Rürup-Hebel und ETF-Aufbau, prüfen GmbH-Optionen. Schriftliche Strategie im Nachgang.