Für Ärzte, Apotheker & Heilberufe

Das Versorgungswerk
ist eine Säule —
aber nicht das Dach.

Im Versorgungswerk geht es um sehr viel Geld — und um Regeln, die kaum ein Allgemein-Vermittler im Detail kennt. Angestellt, niedergelassen oder Honorararzt: jede Konstellation verlangt eine eigene Strategie.

~ 45%
Versorgungswerk-Rente ggü. letztem Einkommen
5 Mio 
Mindest-Deckung VSH in vielen Praxen
Erstgespräch
Realitäts-Check

Drei Trugschlüsse,
die teuer werden.

Wir sehen diese Sätze in fast jeder Erstberatung. Sie wirken professionell — und führen trotzdem regelmäßig zu Vorsorge-Lücken im sechsstelligen Bereich.

01

„Das Versorgungswerk regelt das."

Versorgungswerke decken einen wichtigen Teil — aber nicht den gewohnten Lebensstandard. Inflation, Steuerbelastung in der Auszahlungsphase und Beitragsbemessungs­grenzen werden meist unterschätzt.

02

„Meine BU passt schon."

Bei Operateuren und Klinikärzten ist die abstrakte Verweisung der heimliche Killer. Viele Tarife sind günstig — und im Schadensfall genau deshalb so unbrauchbar.

03

„Die VSH meiner Praxis reicht."

Deckungssummen, Anzeigepflichten, Tätigkeitsbeschreibungen — wer einmal außerhalb der versicherten Tätigkeit operiert hat, kennt das Problem. Im Schadensfall ist „passt schon" zu spät.

Sechs Fragen

Wenn du bei einer
zögerst — reden wir.

Diese Fragen sind kein Quiz. Sie sind die Punkte, an denen sich entscheidet, ob deine Vorsorge im Ernstfall greift oder nicht.

?

Weißt du, wie hoch deine Versorgungswerk-Rente netto sein wird — mit Steuer und KV in der Auszahlungsphase?

?

Enthält deine BU einen Verzicht auf abstrakte Verweisung — und ist „infektionsbedingte" Berufsunfähigkeit abgedeckt?

?

Ist deine Vermögensschaden­haftpflicht mit der vollen Tätigkeitsbeschreibung deiner Praxis hinterlegt?

?

Hast du eine private Altersvorsorge, die zusätzlich zum Versorgungswerk Inflations- und Steuerrisiken auffängt?

?

Bei Niederlassung: ist deine Praxisfinanzierung auf Liquiditäts­engpässe (Krankheit, Elternzeit, Renovierung) ausgelegt?

?

Hast du sauber getrennt, was Privatvermögen ist und was im Risiko der Praxis steht?

Was wir prüfen denk
voraus»
Im Erstgespräch

Was wir konkret
für dich analysieren.

Bring mit, was du hast: Versorgungswerk-Stand, BU-Police, VSH-Vertrag, ggf. Praxis-BWA. Wir machen daraus eine schriftliche Standortbestimmung — unabhängig davon, ob du am Ende etwas änderst.

  • 01Versorgungswerk-Audit & PrognoseBeitragshistorie, Hochrechnung Auszahlung, steuerliche Belastung, Inflations­szenarien.
  • 02BU-Bedingungswerk-CheckAbstrakte Verweisung, Infektionsklausel, Dynamiken, Nachversicherungs­garantien.
  • 03VSH-Audit für deine TätigkeitsbeschreibungDeckungssumme, Ausschlüsse, Rückwärts­deckung, Selbst­beteiligung im Schadensfall.
  • 04Private Vorsorge ergänzend zum VersorgungswerkRürup, ETF-Depot, Sachwert-Strategien — steueroptimiert und liquide.
  • 05Praxis-Cashflow & Liquiditäts­polsterKrankentagegeld, Praxis-BU, Betriebs­unterbrechungs­versicherung — wenn die Maschine still steht.
Konkretes Beispiel

Dr. Schmidt —
was wir für eine niedergelassene Ärztin machen.

Ein echtes Beratungs-Beispiel: niedergelassene Allgemeinmedizinerin, eigene Praxis, will Versorgungswerk-Lücke schließen und Praxis-VSH optimieren.

S
Dr. Schmidt, 38 Jahre
Niedergelassene Allgemeinmedizinerin · eigene Praxis · verheiratet, 2 Kinder · 9.200 € Praxisgewinn/Monat
  • Beiträge ans Versorgungswerk (~ 15,8 %) ~ 1.450 €/Monat
  • Prognose Versorgungswerk-Auszahlung mit 67 (brutto) ~ 3.800 €/Monat
  • Nach KV-Beitrag & Steuern (~30 % im Ruhestand) ~ 2.700 € netto
  • Bedarf für gewohnten Lebensstandard im Ruhestand ~ 4.500 € netto
  • Monatliche Versorgungslücke ~ 1.800 €
  • Lösung 1: Rürup-Vertrag (Spitzensteuersatz-Optimierung) 800 €/Monat
  • Lösung 2: ETF-Depot (Liquidität & Vererbung) 400 €/Monat
  • Lösung 3: VSH-Praxis (auf alle Tätigkeiten geprüft) 3 Mio. € Deckung
Dr. Schmidt schließt ihre Versorgungslücke steueroptimiert (Rürup), behält Flexibilität (ETF-Depot) und sichert ihre Praxis sauber ab. Beratung für Ärzte ist nicht „ein Produkt" — es ist eine Architektur.

Prognosen basieren auf typischen Versorgungswerk-Auszahlungs­quoten und historischen Renditen. Konkrete Beratung im Erstgespräch berücksichtigt Versorgungswerk-spezifika (Bundesland, Praxisform) und individuelle Steuersituation.

Häufige Fragen

Was Mediziner
uns oft fragen.

Die typischen Fragen aus unseren Erstgesprächen mit Ärzten und Heilberufen.

Reicht das Versorgungswerk im Alter?+
In den meisten Fällen reicht es nicht für den gewohnten Lebensstandard. Versorgungswerke zahlen typischerweise 40–60 % des durchschnittlichen Beitragseinkommens aus. Inflation, Steuern in der Auszahlung und Beitragsbemessungs­grenzen schmälern den Realwert. Eine ergänzende private Vorsorge — Rürup, ETF oder Sachwerte — ist fast immer notwendig.
Wann lohnt sich eine Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung?+
Bei angestellten Ärzten lohnt sich die Befreiung fast immer — die Versorgungswerk-Beiträge sind effektiver investiert als die gesetzliche Rente. Wichtig: Antrag muss zeitnah nach Anstellungs-Antritt gestellt werden, sonst gehen Ansprüche verloren. Wir prüfen Fristen und Voraussetzungen individuell.
Wie hoch sollte meine BU-Rente als Arzt sein?+
Faustregel: 70–80 % deines aktuellen Nettoeinkommens. Bei niedergelassenen Ärzten zusätzlich den Praxisertrag berücksichtigen. Wichtig: nur Top-Tarife mit Verzicht auf abstrakte Verweisung wählen — sonst kann der Versicherer dich auf andere Tätigkeiten verweisen, was bei spezialisierten Ärzten existenziell sein kann.
VSH-Deckungssumme: welche Höhe ist für Ärzte sinnvoll?+
Mindestens 3 Mio. € pauschal — bei Operateuren, Anästhesisten und Risiko­fachgebieten eher 5–10 Mio. €. Wichtiger als die reine Summe: Ausschlüsse, Rückwärtsdeckung, Nachhaftung, und ob alle deine tatsächlichen Tätigkeiten in der Tätigkeitsbeschreibung enthalten sind. Wir prüfen das Wort für Wort.
Praxisausfallversicherung: brauche ich die?+
Als niedergelassener Arzt mit fixen Praxiskosten (Miete, Personal, Geräte-Leasing): ja, meist sinnvoll. Eine Praxisausfall- oder Betriebs­unterbrechungs­versicherung deckt die laufenden Kosten, wenn du krankheitsbedingt nicht arbeiten kannst. Bei reiner Anstellung ohne Praxis-Fixkosten: nicht nötig — Krankentagegeld reicht.
PKV als Arzt: welche Tarif-Besonderheiten gibt es?+
Spezialtarife für Ärzte enthalten oft: freie Arzt- und Klinikwahl auch im Ausland, Chefarztbehandlung, 1-Bett-Zimmer als Standard, kollegiale Erstattung (höhere GOÄ-Sätze), Heilpraktiker-Leistungen, Sehhilfen mit hoher Erstattung. Wichtig ist nicht der niedrigste Beitrag, sondern langfristige Beitragsstabilität und Tarif-Anpassungsrechte.
Themen im Detail

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in Mediziner-Themen.

Konkret aufbereitete Spezialthemen für Ärzte und Heilberufe — mit Beispielrechnungen und Klausel-Checks.

Kostenlose Analyse

Lass uns deine Situation sauber durchgehen.

45–60 Minuten am Telefon oder per Video. Du bekommst eine schriftliche Standortbestimmung — auch wenn am Ende keine Empfehlung nötig ist.